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WAHLPRÜFSTEINE

Machen Sie sich im Vorfeld der Wahl ein Bild, wie sich die einzelnen Parteien und Bürgermeister- / Spitzenkandidaten die Zukunft unserer Stadt hinsichtlich Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Stadtentwicklung vorstellen.

Auf unsere Fragen haben geantwortet:

 

  • Dieter Spürck, CDU

  • Andreas Lipp, SPD

  • Peter Abels, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

  • Oliver Niederjohann, FDP

  • Wolfgang Scharping, UWG

  • David Held, BBK

  • Norbert Schlömer, PARTEILOS

  • Alessa Flohe, PIRATEN

  • Markus Walter, DIE RECHTE

Handel

Wie wollen Sie die Händler in Kerpen konkret unterstützen, damit Schließungen und Arbeitslosigkeit in Corona-Zeiten vermieden werden?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Im Rahmen des in der Haushaltssicherung der Stadt rechtlich Möglichen habe ich einen Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie und den Handel mit Warenauslage oder die kostenlose und unbürokratische Erweiterung der Flächen für die Außengastronomie eingesetzt und werde das weiterhin tun. Zudem sollen Stadtkasse und –kämmerei weiterhin sehr kulant in puncto Ratenzahlung bzw. Stundung agieren. 

Darüber hinaus habe ich mit einem finanziellen Beitrag aus dem Wirtschaftsförderungsbudget die Online-Plattform unter https://rhein-erft.bleibtbunt.de unterstützt, auf der Inhaber von Einzelhandelsgeschäften, Gastronomen, Dienstleister, etc. ihre jeweiligen Gutschein-Angebote einstellen können. Die Plattform basiert auf dem sehr erfolgreichen Projekt der „VeedelsRetter“ in Köln und wurde für den Rhein-Erft-Kreis entsprechend angepasst. Damit möchte ich inhabergeführten Unternehmen, Freiberufler/in und Selbständigen helfen, die Zeit der Coronakrise zu überbrücken, bis die Nachfrage wieder in gewohntem Umfang angelaufen ist.

Wichtig war und ist mir auch eine intensive personelle Betreuung der Unternehmen vor Ort durch die städtische Wirtschaftsförderung. Insbesondere steht die telefonische und schriftliche Beratung zu den bestehenden Fördermöglichkeiten im Fokus. Mittels eigenem Newsletter informiert die Wirtschaftsförderung neben der täglichen Aktualisierung auf unserer Homepage die Unternehmen in Kerpen. Dafür habe ich mich persönlich eingesetzt und würde das auch weiterhin tun.

Je nach weiterer Entwicklung der Pandemie und der damit verbundenen finanziellen Belastungen sind diese Entlastungen und Maßnahmen weiter auszubauen. Unabhängig davon ist mir persönlich ganz wichtig, in der Bevölkerung über die verschiedensten Kanäle und sehr redundant dafür zu werben, dass wir weiterhin aufeinander Rücksicht nehmen, d.h.: insbesondere mit Anstand Abstand zu halten, Hände intensiv und regelmäßig zu waschen, Masken zu tragen, die Corona-App zu nutzen, sich regelmäßig aus zuverlässigen Quellen über die neuesten Erkenntnisse zu informieren (z.B. über die städtische Internet-Seite www.stadt-kerpen.de) etc. Denn je schneller und nachhaltiger wir in Kerpen gemeinsam das Virus im Griff halten, um so günstiger wirkt sich das auch auf das gesellschaftliche und geschäftliche Leben in Kerpen aus. Und das tut auch direkt den örtlichen Unternehmen gut.
 

Wir haben uns dafür eingesetzt, dass Gastronomen, wo möglich, auch öffentlichen Grund kostenlos nutzen können. Das hat zwei positive Effekte: Die Gastronomen können wieder mehr Gäste empfangen und das Ansteckungsrisiko an der frischen Luft ist deutlich geringer.

Ich setze mich für flexible Stundungsmöglichkeiten bei städtischen Steuern und Gebühren ein, damit den Händlern gerade jetzt nicht die Liquidität fehlt, die sie zum Überleben brauchen. Erlassen werden können die Steuern und Gebühren durch das Haushaltssicherungskonzept leider nicht, wenn dies nicht gegenfinanziert wird. Aber da der Bund zugesagt hat, fehlende Gewerbesteuereinahmen zu ersetzen, sehe ich hier Handlungsspielraum, auch für eine Stadt im Haushaltsicherungskonzept.
 

Wir sehen den Strukturwandel nicht nur als Wandel in der Energiewirtschaft an. Für uns ist auch der Einzelhandel von einem massiven Strukturwandel betroffen. Insoweit werden unsere Initiativen auch Maßnahmen zur Ansiedlung von Gewerbetreibenden in den Einzelhandelszentren der Stadt betreffen. Die Attraktivität unserer Ortslagen ist entscheidend für das Wohlergehen der Stadt.

Die FDP ist traditionell der Anwalt der Gewerbetreibenden und Freiberufler nicht nur in Kerpen.

Wir haben aktuell erfolgreich den Verzicht auf Gebühren für Außengastronomie angeregt und auch die Zusage, dass bei Bedarf die Stundung kommunaler Abgaben auch in Kerpen möglich ist.

Wie andere Parteien auch haben wir uns dafür eingesetzt, dass Gastronomiebetriebe ihre Aussengastronomie erweitern konnten ohne dafür weitere Gebühren zahlen zu müssen. Das gleiche gilt auch für Geschäfte mit Verkaufsständen „ vor der Tür“.


Da der Bund zugesagt hat Ausfälle z. B. bei der Gewerbesteuer auszugleichen sollte hier eine gewisse Flexibilität möglich sein, damit kein Betrieb in Kerpen in Schwierigkeiten gerät.


Auch im Haushaltssicherungskonzept müssen hier Lösungen möglich sein. Ich habe die Hoffnung, dass der Bund zu seinem Wort steht und nicht, wie das Land bei den Hilfen für Solounternehmer, mitten im Verfahren die Spielregeln zu Ungunsten der Betroffenen verändert.

Probleme erfährt man im Dialog!


Der Austausch zwischen Kommunalpolitik und Handel muss intensiver werden nicht nur in Krisenzeiten oder vor Wahlen, leider ist dies nach unserer Einschätzung in den letzten Jahren weniger geworden und findet nur noch selten statt. Hier muss sich auch die Kommunalpolitik an die Nase packen. Problem, Kritik, Hinweise oder Anregungen können nach unserer Auffassung nur gemeinsam bewertet und diskutiert werden. Im Nachgang können konkrete Maßnahmen zur Unterstützung gezielt eingesetzt werden um auf die Nöte der Händler einzugehen und ggf. die Wirtschaftsförderung und auch höhere Stellen mit einzubeziehen (wie z.B. Kreis oder Land). Wir als BBK stehen stets für Gespräche bereit!

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Man kann nicht so weitermachen wie bisher. Man sollte alte Regeln aufbrechen.

Die Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen ist die Bedingung für ein gutes Leben. Hier sollte man nicht im Rathaus warten, bis sich Interessenten oder Firmen melden, man sollte aktiv auf diese zugehen.

Die Stärke kommunaler Politik ist ihre Nähe zu den Betroffenen. Daher können wir hier individuell helfen: Durch Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für jede Branche und jeden Händler bzw Gewerbetreibenden. Konkret heißt das; die Stadt schafft ein individuelles Beratungsangebot, bei dem die Betroffenen Informationen über die Ihnen zustehenden Hilfen sowie Unterstützung bei den benötigten Anträgen erhalten. Weiterhin sollte ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft schnellstmöglich einen Vorschlagskatalog mit branchenspezifischen Hilfen und Erleichterungen
erarbeiten, die die Kommune kurz- und mittelfristig implementieren kann.

Um die Folgen des aus meiner Sicht übertriebenen Shutdowns zu bewältigen, braucht es eine starke Unterstützung von Händlern und Gastronomen in unserer Stadt. Neben kurzfristigen Steuer- und
Abgabensenkungen, braucht es langfristige Effekte – ich stehe beispielsweise für eine drastische Senkung der Gewerbesteuer in Kerpen.
Gleichzeitig sollten wir als Stadtgesellschaft den notwendigen Druck auf die Landesregierung aufbauen, von weiteren Einschränkungen oder gar einem erneuten Shutdown abzusehen, das würde unsere Stadt nicht verkraften.

 
 

Ansiedlung von Unternehmen

Wie möchten Sie den Standort Kerpen für die Ansiedlung weiterer Unternehmen attraktiv machen, damit Arbeitsplätze geschaffen werden, neue Bürgerinnen und Bürger hinzukommen und Arzt-Praxen und Apotheken ein florierendes wirtschaftliches Umfeld vorfinden?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Aufgrund der guten Anbindung zur BAB 1, BAB 4 und zur BAB 61, sowie der Nähe zu Köln, liegt die Kolpingstadt Kerpen äußerst günstig. Diesen Lagevorteil möchte ich nutzen, indem die bereits begonnene Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebietes Türnich III zügig abgeschlossen wird. In dem Bereich befinden sich Flächen, die zur Ansiedlung neuer Unternehmen dienen können oder zur Erweiterung bestehender Unternehmen genutzt werden können. Dadurch können nicht nur bestehende Arbeitsplätze gesichert, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus plane ich das Gewerbe – und Industriegebiet Türnich III in östlicher Richtung weiter auszudehnen. Da das Gebiet mit einer hervorragenden Lage – und Standortgunst ohne Ortsdurchfahrt erreichbar ist, dürfte es -gerade auch mit Blick auf die Bewältigung des Strukturwandels- sicherlich bestens für die Ansiedlung neuer Betriebe geeignet sein.

 

Außerdem sollen weitere Gewerbe- und Industriegebiete in Sindorf realisiert werden. Aktuell planen wir gemeinsam mit der Stadt Elsdorf ein interkommunales Gewerbegebiet, das am westlichen Ortsrand von Sindorf entstehen und sich auch auf das Elsdorfer Stadtgebiet erstrecken wird. Damit wird das bereits vorhandene konzentrierte Gewerbe – und Industriegebiet Sindorf erweitert und dessen regionale und überregionale Bedeutung ausgebaut. Des Weiteren ist die Planung und Realisierung eines energieautarken Gewerbestandortes bei Manheim (alt) beabsichtigt. Der Strukturwandel in unserer Region, und davon bin ich absolut überzeugt, wird gelingen, wenn wir es schaffen, den ansiedlungswilligen oder expansionsbereiten Unternehmen ausreichende Flächenpotentiale mit guten Rahmenbedingungen in einem wirtschaftsfreundlichen Umfeld anbieten zu können.

 

Bei der Neuansiedlung von Unternehmen werde ich künftig noch mehr darauf achten, dass die in Anspruch genommene Bruttofläche an Grund und Boden in einem gesunden Verhältnis zu den geschaffenen Arbeitsplätzen steht und der vorhandene Branchenmix weiter ausgebaut wird. Es war und ist nach wie vor mein erklärtes Ziel, eine diversifizierte Unternehmensstruktur in Kerpen fördern und erhalten zu wollen, damit die Kolpingstadt möglichst breit aufgestellt ist, wenn es in einer bestimmten Branche einmal kriseln sollte. Zudem ist auch der enge Dialog zu den vor Ort tätigen Unternehmen zu erhalten, um auch für sie weiterhin als Stadt attraktiv zu bleiben. Ich würde daher auch künftig meine Betriebsbesuche, die ich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung im Rahmen der Bestandspflege durchführe, fortsetzen und intensivieren.

 

Unterstützen würde ich auch die Pläne der CDU, die Boelcke-Kaserne als zukunftsweisenden Gewerbe-, Bildungs- oder Gesundheitsstandort zu nutzen.

 

Weiterhin sollen kontinuierlich stadtweit neue Baugebiete ausgewiesen und Baulücken geschlossen werden. Damit einhergehend soll die Infrastruktur angemessen mitwachsen, insbesondere im Bereich der Kindergärten und Schulen. Hierzu gehören auch Betreuungszeiten, die mit den Lebensverhältnissen und Arbeitszeiten der Eltern noch besser vereinbar sind. Dies gilt insbesondere auch für Schichtdienst-Beschäftigte. Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert eine weitere deutliche Qualifizierung der Betreuungsangebote und der Angebotsvielfalt.

 

Auch der Breitbandausbau für die Wohnbevölkerung, für die Schulen und für die Gewerbetreibenden ist mir ein großes Anliegen. Hierzu sind wir mit entsprechenden Förderaufträgen und Vergabeverfahren bereits auf einem guten Weg, den ich fortsetzen will. Weiterhin gehört hierzu die Fortsetzung der Digitalisierung der Verwaltung, auch im Bereich der Bürger- und Unternehmenskommunikation, letztlich auch der weitere Ausbau der öffentlichen WLAN-Verfügbarkeit in Kooperation mit den Unternehmen.

 

Wichtig ist mir auch im Rahmen des finanziell und rechtlich Möglichen die Ausweitung der Ordnungspartnerschaften. Kerpen soll sauberer und sicherer werden, dazu gehört sicherlich auch, dass die Präsenz der städtischen Ordnungskräfte erhöht werden muss.

 

Weiterhin gehören hierzu niedrige Gebühren und niedrige städtische Steuern sowie  ein weiter solides Wirtschaften mit den städtischen Finanzen, damit die Stadt auch langfristig handlungsfähig ist. Damit korrespondiert eine ehrliche Kommunikation und Einbindung der Bürgerschaft, was wir uns und unseren Kindern leisten können und was erforderlich ist, damit auch unsere Kinder und die folgenden Generationen in den nächsten Jahrzehnten noch eine leistungsfähige Verwaltung vorfinden. Vor dem Hintergrund der großen Leistungspalette der Stadt, der vielfachen unterschiedlichen Ansprüche aus Wirtschaft und Bevölkerung an die Stadt, vor allem auch mit Blick  auf die chronische Unterfinanzierung der Kommunen, erfordert das Ehrlichkeit, Erfahrung, Pragmatismus und Weitsicht.

 

Die Corona-Krise und der Strukturwandel sind zusätzliche erschwerende Komponenten, die zu meistern sind. Mein persönlicher Ansatz ist hierbei, in enger Abstimmung mit den benachbarten Kommunen und der Landesregierung in bewährter Praxis nach schnellen und realistischen Optionen zu suchen und diese dann auch gemeinsam umzusetzen. Hier besteht ein sehr gutes kollegiales Verhältnis zu den Bürgermeistern, gerade mit Blick auf die Herausforderungen im Kontext mit dem Strukturwandel, etwa bei der Positionierung zur Ausweisung neuer Gewerbeflächen und eines strukturierten Flächenmanagements. Hierbei setze ich mich für einfachere Genehmigungsprozesse und schnellere Planungen ein.

 

Gesamtstädtisch gesehen brauchen wir weiterhin eine Attraktivierung aller Ortsteile zum Wohlfühlen. Mit der CDU Kerpen bedeutet das für mich schlagwortartig in Maßnahmen übersetzt:

 

  • Weitere Umsetzung des Grünvernetzungsplans zur Verbesserung der Naherholung und des Naturschutzes.

  • Erhalt von grünen Oasen und Begegnungsplätze innerhalb der Stadtteile.

  • Attraktive, integrative Spielplätze in allen Stadtteilen.

  • Seniorengerechte Wohnformen in allen Stadtteilen.

  • Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung.

  • Ausbau der Plätze für betreutes Wohnen und ambulante Pflege.

  • Initiierung von kulturellen Angeboten in allen Stadtteilen.

  • Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes mit allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen.

  • Ausbau der Kooperation und Vernetzung von Sicherheitspartnerschaften.

  • Verstärkung der Reinigung von vermüllten Stellen.

  • Bedarfsgerechte Verkaufsflächendichte in der Stadt.

  • Stärkung des (Stadt-)Marketings für Wochenmärkte, lokalem Einzelhandel sowie lokaler Landwirtschaft.

  • Online-Plattformen.

  • Aktives Einwirken auf Leerstand und vernachlässigte Fassadenbilder in Einkaufsstraßen.

Unsere Kolpingstadt liegt verkehrlich sehr gut gelegen und im Rahmen der Regionalplanung haben wir die Möglichkeit, bei Sindorf und mit Türnich weitere Gewerbeflächen zu aktivieren. Zielsetzung soll sein, dass wir gute Industriearbeitsplätze schaffen, die tariflich gebunden sind und entsprechend entlohnt werden. Damit Unternehmen sich ansiedeln, ist ein ausschlagge-bendes Kriterium die Anbindung an schnelles Internet. Den Ausbau dabei möchte ich forcieren und die dazu notwendigen Ressourcen schaffen. Hierbei spielen auch die Stadtwerke Kerpen eine tragende Rolle. 

Weiter möchte ich im Rahmen des Strukturwandels die Projekte der SpeicherStadtKerpen nach vorne bringen. Hierbei werden wir auch für alternative Mobilitätsformen Angebote schaffen (E-Ladesäulen für PKW’s und E-Bikes, Wasserstofftankstelle). Der ÖPNV muss verbes-sert werden, um den einpendelnden Arbeitnehmer/innen eine Alternative zur Nutzung eines PKW’s zu geben.
 

Arbeitsplätze dürfen nicht nur in Logistikzentren entstehen, sondern auch im Bereich qualifizierter junger Unternehmen. Wir liegen verkehrsgünstig im Dreieck zwischen Köln, Bonn und Aachen und müssen intensiver mit Forschungseinrichtungen aus der Region zusammenarbeiten. Projetideen, der Stadt,
die z. B. auch eine Zusammenarbeit mit dem Frauenhoferinstitut in Jülich betreffen, werden von uns befürwortet.

Wirtschaftsförderung und Unternehmensansiedlung haben für die FDP-Kerpen höchste Priorität.

So haben wir zuletzt auch gegen unseren Partner CDU eine Einschränkung der Gewerbeentwicklung Hüttenstraße zugunsten einer dort aus unserer Sicht unnötigen Wohnbebauung verhindert.

Durch die überragend günstige Lage ist Kerpen ja schon attraktiv. Dieser Standortvorteil muss aber weiter konsequent ausgebaut werden. Deshalb plädiere ich für den weiteren Ausbau von Gewerbegebieten, und zwar nicht nur in Türnich. Auch in Sindorf und vor allen Dingen in Manheim alt haben wir hervorragende Möglichkeiten. Insbesondere Manheim alt bietet die Chance zum Aufbau eines innovativen Gewerbestandort. Ich werde mit darauf achten, dass hier und auch anderswo Gewerbe angesiedelt werden die attraktive Arbeitsplätze schaffen. Logistiker die viel Fläche brauchen aber wenige Arbeitsplätze schaffen sollten in zukünftigen Gewerbegebieten im Stadtgebiet nicht mehr zum Zug kommen.


Durch die Ansiedlung neuer Gewerbe in einem breitgefächerten Branchenmix besteht die Möglichkeit zur Schaffung einer Vielzahl attraktiver Arbeitsplätze, was wieder zur Folge hat, dassvermehrt Menschen nach Kerpen ziehen werden. Dazu später mehr.

Rahmenbedingungen für Unternehmen müssen regelmäßig auf den Prüfstand!


Die Rahmenbedingungen für Unternehmen müssen regelmäßig auf den Prüfstand und ggf. auch verbessert werden. Insbesondere das Thema Gewerbesteuer* darf nicht als Stellschraube, die nur in eine Richtung geht, gesehen werden. Aber auch weitere Rahmenbedingungen, wie die verkehrliche Anbindung, Parkplatzkonzepte oder die Beratung von Unternehmen müssen verbessert werden. Das Erscheinungsbild der einzelnen Ortskerne muss attraktiver werden, mit Hilfe der Stadt müssen Förderprogramme recherchiert werden und die interkommunale Zusammenarbeit auch in diesem Segment (Ansiedlung) verbessert werden. Mit unseren Koalitionspartnern haben wir einige Ziele erreicht und verbessert aber es ist noch viel zu tun.

 

(*Im Jahr 2013 stimmte ausschließlich das BBK gegen eine Gewerbesteuererhöhung für die Unternehmen in der Kolpingstadt Kerpen, erst in der nächsten Legislatur gingen die anderen Parteien diesen Weg mit)

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Man kann nicht so weitermachen wie bisher. Man sollte alte Regeln aufbrechen.

Die Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen ist die Bedingung für ein gutes Leben. Hier sollte man nicht im Rathaus warten, bis sich Interessenten oder Firmen melden, man sollte aktiv auf diese zugehen.

Der Standort Kerpen IST attraktiv für Neuansiedlungen von Unternehmen und dem Zuzug neuer Einwohner. Das hat zuvorderst etwas mit unserer geographischen Lage am Schnittpunkt mehrer europäischer Hauptverkehrsachsen sowie im Herzen einer dynamisch wachsenden Metropolregion zu tun.

Das Wachstum selbst ist also da, die Frage ist also eher, wie wir damit umgehen um das gewünschte florierende Umfeld für hiesige Gewerbetreibende zu schaffen und zu erhalten. Das ist ein weites Feld, von der projektorientierten Ansiedlung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, der Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete
bis zum Ausbau sogenannter "weicher" Standortfaktoren wie KiTa-Betreuung, Wohnraum, ÖPNV sowie dem allgemeinen Erscheinungsbild der Stadt. Aufgabe der Politik wird es sein, gemeinsam mit BürgerInnen und Unternehmen diese Felder vernetzt zu entwickeln.

 

Konkret auf die Situation von Arztpraxen und Apotheken bezogen heißt dies, dass in jedem Ortsteil eine medizinische Grundversorgung erhalten bleibt. Auch hier würde ich darauf setzen gemeinsam mit den angesiedelten Arztpraxen und Apotheken Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen, diese sicherzustellen.

Eine meiner Kernforderungen ist die deutliche Absenkung der Gewerbesteuer – derzeit haben wir einen der höchsten Hebesätze der gesamten Region und schaffen uns damit selbst einen Standortnachteil.
Gleichzeitig muss Infrastruktur ausgebaut werden und auch hier in Kerpen das Angebot im ÖPNV drastisch erhöht werden – das wird in Zukunft ein wichtiger Faktor. Ähnlich, wie in ländlichen Regionen, braucht es einen Fachausschuss, der die Ansiedlung von Ärzten (und damit auch Apotheken) unterstützt, etwa durch städtische Vergünstigungen oder Zuschüsse Lockanreize für Fachkräfte schafft.

 

Lebensqualität, freie Flächen, Parkplätze und ÖPNV

In der Kerpener Innenstadt fehlen Parkplätze. Busse sind keine wirkliche Alternative; sie fahren zu selten und sind teilweise extrem unpünktlich und schlecht getaktet. Ältere Menschen benötigen aber ärztliche Betreuung und Medikamente. Sie haben häufig Schwierigkeiten und können z. B. Arzttermine nur schwer wahrnehmen.
Wie wollen Sie die Parkplatz-Situation und den ÖPNV in Kerpen konkret verbessern?

Zwischen der Adler Apotheke und der Struwwelpeter Apotheke besitzt eine Tochtergesellschaft der Stadt mehrere Grundstücke.
Wird die Stadt auf diesen Flächen in den nächsten Jahren in
- attraktive Grünflächen mit Sitzgelegenheiten
- die Errichtung einer Abholstation für Pakete, z. B. DHL oder Amazon
- Ladestationen für E-Autos und E-Bikes sowie
- Parkplätze für Fahrräder und Parkplätze mit Parkbuchten
investieren?

Wie wollen Sie und Ihre Partei die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

a.) Wie wollen Sie die Parkplatz-Situation und den ÖPNV in Kerpen konkret verbessern?


Die Hahnenpassage soll durch die Schaffung zusätzlicher Stellplätze  aufgewertet werden. Hierbei sollen auch städtische Immobilien in ein Gesamtkonzept eingebracht werden, das in Arbeit und weiter umzusetzen ist. 


Ein Schlüssel für eine verbesserte Parkplatz-Situation liegt naturgemäß in mehr attraktiv gelegenen Parkplätzen. Beispielsweise sollen im Ortskern des Ortsteils Kerpen weitere Stellplätze entstehen. Hierzu sollen u.a. die Flächen genutzt werden, die sich nach Abbruch der Immobilie „Händelstraße 14“ ergeben. Von zusätzlichen Stellplätzen profitieren nicht nur Kunden. Das verbesserte Parkplatzangebot führt in der Regel auch zu einer verstärkten Kundenfrequenz, so dass letztendlich auch der Umsatz beim örtlichen Handel steigt. Weiterhin brauchen wir perspektivisch ein intelligentes Parkleitsystem und auch eine Parkraumbewirtschaftung, um Dauerparken während der Geschäftszeiten in der Nähe der Läden weiter einzuschränken. Zudem setze ich mich auch für ein von der Stadt begleitetes verändertes Mobilitätsverhalten ein. Eine weitere Entlastung kann der Einsatz eines Carsharing-Systems sein. Der ÖPNV soll durch optimierte Taktungen der Busse weiter verbessert werden. In den letzten Jahren haben wir hierzu bereits eine gute Entwicklung eingeleitet. So haben wir es beispielsweise geschafft, zwischen Kerpen und Sindorf eine nahezu zwanzigminütige Taktung durch drei Buslinien herzustellen. Ein Erfolg war es zudem, dass die Buslinie 976 jetzt auch am Wochenende bis ca. 24 Uhr bis nach Blatzheim, Manheim und Buir fährt. Die Anbindung der Ortsteile Türnich, Balkhausen und Brüggen nach Kerpen wurden ebenfalls verbessert. 

Gerade mit Blick auf den durch die REVG beabsichtigten Einsatz von Linienbussen mit alternativem Antrieb kommt dem ÖPNV eine noch größere Bedeutung zu. Daher werde ich auch weiterhin an einer Verbesserung des ÖPNV in Kerpen durch bessere Taktungen oder Schaffung weiterer Linien arbeiten. So schlagen wir die bekannten zwei Fliegen mit einer Klappe: Eine bessere Taktung zur Zufriedenheit aller und eine bessere Klimabilanz durch den Einsatz alternativer Antriebe. 

 

 

b.) Wird die Stadt auf diesen Flächen in den nächsten Jahren in

 

- attraktive Grünflächen mit Sitzgelegenheiten

Es ist immer ein Abwägungsprozess, ob man Grünflächen zur Naherholung schafft und somit zu einem angemessenen Stadtbild beiträgt oder man Stellplätze schafft, um den Besuch stressfreier zu gestalten. Derzeit liegt der Fokus auf einer Erweiterung der Stellplatzkapazitäten. Gleichwohl sollte perspektivisch auch die Aufenthaltsqualität im innerstädtischen Bereich aufgewertet werden. Einkaufen im Ort soll auch ein positives Lebensgefühl durch gute Einkaufsatmosphäre vermitteln. Dazu gehört auch der Weg zum Geschäft und zurück. Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Onlinehandels ist es m.E. enorm wichtig, dass die Kolpingstadt durch eine entsprechende Aufwertung des öffentlichen Raums im Rahmen des finanziell Leistbaren und Machbaren ein besonderes Gewicht legt, um hier Akzente schaffen zu können und so der zunehmenden Verödung von Mittelzentren nachhaltig entgegenwirken zu können. Gerade Sitzgelegenheiten sind hierbei wichtig, nicht nur, aber auch für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter und mit eingeschränkter Mobilität.


- die Errichtung einer Abholstation für Pakete, z.B. DHL oder Amazon

Zurzeit gibt es für den Ortskern 5 DHL Packstationen, die sich jedoch am Ortsrand befinden. Konkret ist eine weitere Packstation nicht geplant. Die sog. Amazon Locker gibt es noch nicht sehr lange. Amazon versucht derzeit, Gewerbetreibende zu finden, die Locker auf ihren Grundstücken aufstellen. 

Die hier vorhandenen Packstationen werden laut DHL-Homepage nur gering ausgelastet. Eine Initiative in Richtung DHL, Amazon oder anderen möglichen Anbietern zur Aufstellung von Packstationen mache ich daher abhängig von der Nachfrage in den kommenden Jahren. 

Unabhängig davon ist bei derartigen Abholstationen auch das Risiko zu sehen, dass dadurch der stationäre Handel noch stärker durch den Online-Handel unter Druck geraten kann – es sei denn, er baut eine örtlich angepasste eigene Internet-Bestellplattform auf. Denn im Zuge verstärkter Digitalisierungsprozesse nimmt der Onlinehandel einen immer größer werdenden Anteil des Einzelhandels ein und verändert den stationären Handel nachhaltig in Innenstadtlagen. Hier ist es unsere Aufgabe, die Voraussetzungen zu schaffen, mit neuen Konzepten die Nahversorgung vor Ort weiter zu sichern.  Denn Nahversorgungsorte haben bekanntlich auch die Funktion als sozialräumliche Treffpunkte und sind daher für uns so wichtig und auf jeden Fall zu stützen und zu fördern. 


- Ladestationen für E-Autos und E-Bikes sowie

Erst kürzlich wurde eine Ladestation vor dem Adolph-Kolping-Berufskolleg in Horrem installiert. Einen „Steinwurf“ von der Hahnenpassage entfernt, nämlich an der Marienstraße, befindet sich bereits seit einigen Jahren eine Ladestation. 
Der Ausbau wird von mir sehr unterstützt und erfolgt in Kooperation mit den Stadtwerken Kerpen oder anderen Partnern. Die Förderung des Elektromobils durch staatliche Stellen wird immer attraktiver. Ich gehe davon aus, dass sich die Nachfrage an Ladestationen in den nächsten Jahren weiter erhöht. 
Generell verfolgt die Kolpingstadt Kerpen mit dem integrierten Klimaschutzkonzept das Ziel, den Stadtraum in den nächsten Jahren bis 2030 mit möglichst vielen Ladestationen auszustatten. Diesen Weg würde ich konsequent weitergehen.

- Parkplätze für Fahrräder und Parkplätze mit Parkbuchten

Auch hier wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen des Mobilitätsprogrammes 2025 zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen. Bis 2025 werden (bzw. wurden) 500 Fahrradbügel geschaffen. Hieran können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Über unsere Homepage www.stadt-kerpen.de, Suchbegriff „Mobilitätsprogramm“, ist es möglich, Wünsche und Ideen zu äußern. Diese Vorschläge werden gesammelt und dienen den politischen Beratungen als Entscheidungshilfen. Kerpen braucht viele weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in direkter Nähe der Geschäfte mit guten Möglichkeiten, wobei die Räder sicher abzuschließen sein sollten. Auch das fördert ein verändertes Mobilitätsverhalten und ist letztlich ein Beitrag zu mehr Klimafreundlichkeit und zu mehr persönlicher Gesundheit: Radfahren ist gesund. Das ist mir als begeistertem Radfahrer auch ein ganz persönliches Anliegen. Bei der Gelegenheit: Fahrradfahren soll natürlich nicht nur beim Parken, sondern auch beim Fahren attraktiver werden. Dazu gehören für mich und die CDU auch Fahrradstraßen und Radschnellwege in Kerpen u.a. mit einer Radbrücke über die A4 zwischen Kerpen und Sindorf.


investieren? 


Wie wollen Sie und Ihre Partei die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen?

Die Schwerpunkte sind bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, der Investition in Bildung und Digitalisierung (dazu konkreter weiter unten), der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements sowie der Attraktivitätssteigerung aller Stadtteile (dazu konkret am Ende meines Beitrages) gesetzt. Hier lassen sich zahlreiche Maßnahmen nennen, die zu einer Steigerung der Lebensqualität führen. 

Hierzu gehören z.B. eine bessere Taktverdichtung der Buslinien und die Linienverknüpfung, die Förderung des bedarfsgerechten ÖPNVs bis hin zur Realisierung eines weiteren S-Bahn-Haltepunktes. Weiter soll der Grünvernetzungsplan zur Verbesserung der Naherholung und des Naturschutzes umgesetzt werden, attraktive, integrative Spielplätze sollen stadtweit entstehen, die ärztliche Versorgung vor Ort soll aufrechterhalten werden. 

In allen Stadtteilen sollen weitere seniorengerechte Wohnformen entstehen und die Plätze für betreutes Wohnen und ambulante Pflege sollen ausgebaut werden. Insbesondere soll bezahlbarer Wohnraum entstehen.

Die Maßnahmen bzw. Ziele aus dem Mobilitätsprogramm sollen weiterverfolgt werden – dazu gehören u.a. die Schaffung einer barrierefreien Infrastruktur für den Fußverkehr, die Planung und Realisierung von innerstädtischen Radschnellwegen und zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Verbesserung bzw. Erleichterung des Radverkehrs. 

Das Klimaschutzkonzept soll weiter umgesetzt werden, um die Kolpingstadt Kerpen zur klimaneutralen Stadt zu machen. 

Im Bereich Bildung beabsichtigen wir die schnelle Umsetzung des Digitalpaktes in den Schulen. Neben dem Neubau des Europagymnasiums sollen weitreichende Sanierungen und Erweiterungen in den Schulen erfolgen, darunter auch der Neubau einer weiteren Grundschule in Sindorf und in Brüggen.

Wir führen die dezentrale Kinder- und Jugendarbeit mit Jugendzentren in allen Stadtteilen fort, indem wir die Jugendzentren nicht aufgeben. 
Im Bereich der Kindertagesbetreuung streben wir die weitere Umsetzung des Personalpaketes an, um die Schließungszeiten weiter zu reduzieren und künftig flexiblere Öffnungszeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten können. 

Besonders wichtig ist mir die Umsetzung des CDU-Wahlprogramms zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements namentlich mit folgenden Maßnahmen:

  • Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe weiter stärken und fördern. 

  • Erhalt der hohen Leistungs- und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. 

  • Fortführung der Jugendförderung der Vereine und Verbände. 

  • Weitere finanzielle Förderung zur Umsetzung des Sportstättenkonzepts. 

  • Die in Kerpen schon vorhandene Wertschätzung des Ehrenamtes wird ergänzt, verstärkt und vernetzt. Als Modell kann das „Netzwerk 55+“ gesehen werden. 

  • Die sozialen Netzwerke in den Stadtteilen stärken. 

  • Integration durch Begegnung fördern. 

  • Stärkung der Städtepartnerschaft durch Begegnung Jugendlicher und Vereine. 

Diese Projekte und Ideen sind nicht abschließend. Zudem wollen wir auch auf veränderte Gegebenheiten bei der Nachfrage oder auf Wünsche der Bevölkerung reagieren. Ganz nach unserem Motto „Zuhören – Kümmern – Handeln!“ werden Wünsche oder Vorschläge der Bevölkerung ernst genommen und auf deren Machbarkeit geprüft

Antwort Frage 1: Siehe vorherige Antwort.

 

Für die Einrichtung einer Abholstation im Bereich der Hahnenpassage sollte geprüft werden, ob die entsprechende Fläche dafür vorhanden ist, ohne Parkplatzflächen zu verlieren.

 

Ladestationen für E-Autos und E-Bikes: Siehe vorherige Antwort.

 

Parkplätze für Fahrräder und Parkplätze mit Parkbuchten: An der Fläche der Hahnenpassage sollen weitere Parkplätze für PKWs und Fahrräder entstehen. Ebenso könnten an den bisherigen Baumscheiben auf der Hahnenstraße Fahrradbügel angebracht werden, um kurze Besorgungen in der Kerpener Innenstadt bequemer mit dem Fahrrad erledigen zu können (sofern es die Gehwegfläche zulässt).

 

-Wie wollen Sie und Ihre Partei die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen?

Für Eltern von Kleinkindern muss dafür gesorgt werden, dass die Vereinbarkeit von Erziehung und Beruf verbessert wird. Wir werden in Personal für unsere Kitas investieren, damit ausfallende Betreuungsstunden oder Gruppenschließungen der Vergangenheit angehören.

 

Wir werden die Pflegelandschaft verbessern, so dass es kein Defizit an stationären Pflegeplätzen mehr gibt. Keine Kerpenerin/kein Kerpener soll seine Heimat verlassen müssen, wenn Pflege in Anspruch genommen werden muss. Für unsere älter werdende Gesellschaft wollen wir für ausreichend adäquaten Wohnraum und Service-Wohnen sorgen.

 

Mit einer personellen Aufstockung des Ordnungsdienstes wollen wir im Zusammenspiel mit der Polizei für mehr Sicherheit sorgen. Präsenz zeigen ist Prävention, dunkle Ecken sollen der Vergangenheit angehören.

 

Wir haben bereits jetzt dafür gesorgt, dass endlich wieder Geld in die notwendigsten Sanierungen unserer Schulen in die Hand genommen wird. Das wird in Zukunft mit uns forciert werden, damit unsere Schulen in der Bausubstanz nicht weiter leiden.

 

Wir wollen, wo immer möglich, Flächen entsiegeln und mehr Grün in unseren Ortsteilen. Wir werden mehr Blühstreifen schaffen, um wieder mehr Farbe in die Ortsteile zu bringen.

Die Maßnahmen zur Aufwertung des Europaviertels durch das integrierte Stadtentwicklungskonzept unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger haben für uns eine hohe Priorität, hier soll so schnell wie möglich eine neue Begegnungsstätte für mehr Aufenthaltsqualität sorgen.

 

Die Errichtung einer neuen Sportstätte mit einer modernen Fußballanlage für Blau/Weiss Kerpen soll beim Neubau des Europagymnasiums als erstes erfolgen und den Vereinen helfen.

Zu Lebensqualität gehört es für uns, die Ortslagen mit mehr grün auszustatten und damit die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Beispiele dafür könnten die Neugestaltung der Kölner Str. oder auch ein Bürgerpark sein.


Im Bereich des Verkehrs wollen wir den Nahverkehr attraktiveren. Sie stellen völlig zu Recht fest, dass die Taktung und die Nutzung nicht ausreichend gegeben ist. Corona hat auch gezeigt, dass der Fahrradverkehr einen größeren Stellenwert bekommen muss. Der Individualverkehr darf nicht dazu führen, dass unsere Ortsteile verstopfen. Wir sind im Rahmen von innerstädtischen Investitionen für den Bau von Tiefgaragen, um nicht zusätzliche Flächen zu versiegeln.

Die FDP steht für Lebensqualität in Kerpen. Die Taktung und Ausbau des ÖPNV werden wir verbessern. Neuen Grünflächen, Abholstationen, Ladestationen und zusätzlichen Parkplätzen für Räder und PKW stehen wir positiv gegenüber und verweisen auf unser Programm unter www.fdp-kerpen.de

In Kerpen gibt es zu wenige Parkplätze. Dort wo es möglich ist wollen wir auf wenig Raum mehr Autos unterbringen. Dazu gibt es zukunftsweisende Ideen, z. B. Parktürme die eine Fläache von zwei herkömmlichen Parkplätzen benötigen um bis zu sechzehn Autos unter zu bringen. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und an den Seiten können dort auch noch E- Ladestationen entstehen wodurch E Autos gefördert werden können.


Auuf Dauer werden wir in Kerpen um eine Parkraumbewirtschaftung nicht herumkommen. Diese soll jedoch nicht als Abzocke dienen; deshalb plädiere ich dafür in Kerpen das sogenannte Dresdner Modell einzuführen, d. h. Eine Stund parken kostet lediglich 25 Cent. Diese innahmen sollen auch zweckgebunden für den Ausbau von Parkmöglichkeiten ( siehe oben) und der E Mobilität eingesetzt werden.


Langfristig möchte ich erreichen, dass der ÖPNV in Kerpen kostenlos ist und mit Treibstoffen fährt die die Umwelt nicht belasten, z. B. Wasserstoff. Angesichts der schlechten Haushaltslage der Stadt sind das aber Zukunftsträume.  Kein Traum muss aber sein oder bleiben, dass die Kerpener Ortsteile öfter und auch Spätabends und am Wochenende gut erreichbar sind. Hier werde ich mich gerne dafür einsetzen, dassdie verschiedene Nahverkehrsangebote besser aufeinander abgestimmt werden.

Die Grundstücke die hier angesprochen werden müssen nicht komplett mit Parkplätzen versiegelt werden. Durch das von mir favorisierte Parksystem ist es möglich beide zu erreichen. Einerseits Parkplätze, andererseits Möglichkeit sich auch in der Stadt in einer grünen Umgebung auf zu halten. Besonders für ältere  Menschen oder Personen mit Einschränkungen sehnen sich oft nach solchen Gelegenheiten. Die Fehler die im Erftkaree gemacht wurden sollten auf gar keinen Fall im Innenbereich wiederholt werden.


Da ich nicht beurteilen kann wie die vorhandenen Packstationen genutzt werden, kann ich nicht sagen ob weitere notwendig sind. Hier muss meiner Meinung nach abgewartet werden welche Zahle zur Auslastung die jeweiligen Betreiber vorlegen.


Nicht nur Radfahren muss in Zukunft mehr gefördert werden. Auch für die Fußgänger muss es möglich sein sich gleichberechtigter als bisher am Straßenverkehr zu beteiligen. So kann ich mir an der einen oder anderen Stelle in Kerpen durchaus eine Fußgängerzone vorstellen, was natürlich die Lebensqualität deutlich steigern kann.


Die Lebensqualität wollen wir dadurch steigern, dass wir


a. Jungen Familien die Möglichkeit bieten sich hier in Kerpen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das kann z. B. dadurch geschehen, dass vermehrt Baugrundstücke in Erbpacht angeboten werden. Auch wollen wir Familien mit Kindern helfen indem wir beim Kauf eines städtischen Grundstücks für jedes Kind einen Preisnachlass von 10. 000,-€ auf den Kaufpreis  gewähren. Der dadurch entstehende Einnahmeverlust wird durch höhere Einnahmen aus der Einkommenssteuer sicher ausgeglichen.
Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf muss durch die Schaffung weiterer Kitaplätze und durch Flexibilisierung der entsprechenden Angebote deutlich verbessert werden. Es müssen weitere Kindergärten gebaut werden damit  der Rechtsanspruch auf einen solchen Platz endlich umgesetzt werden kann. Seit Jahren setze  ich mich dafür ein, dass auch beim Bau von Kindergärten neue Wege gegangen werden um auch auf diesem Gebiet Geld zu sparen ohne Abstriche an der baulichen Qualität vornehmen zui müssen.


b. Die ärztliche Versorgung in Kerpen kann noch deutlich verbessert und effizienter gestaltet werden.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass in Kerpen medizinische Zentren entstehen; hier ist das Büsumer Modell als Vorbild sehr geeignet. 


c. Ältere Menschen wollen so lange wie möglich in Ihrem zu hause wohnen. Deshalb muss neben der notwendigen Schaffung von Pflegeplätzen der ambulante Pflegebereich weiter ausgebaut werden. Hier kann ich mir sehr gut vorstellen, dass mit Hilfen von Ehrenamtlern die Betreuung von älteren Menschen ( Einkaufen, Gesellschaft leisten usw) ein solches Angebot um Erfolgsmodell werden kann. Die Corona Pandemie hat gezeigt wie viel Engagement in Kerpen existiert.


d. Zur Lebensqualität einer Stadt gehört auch, dass das Klima in ihr erträglich ist.Dazu möchte ich mehr grün in die Stadt bringen, was auch dem Klima hilft. Dächer von Haltestellen können ebenso begrünt werden wie die Fassaden von öffentlichen Gebäuden. Auch möchte ich überall wo es möglich Strassen mit Bäumen beschatten. Diese Maßnahme senkt nachweislich die Temperatur in den Städten. Die Vernetzung der Wälder im Stadtgebiet gehört ebenso wie die Erhaltung des Restes des Hambacher Forstes zu den dringenderen Aufgaben die in Kerpen bewältigt werden müssen.

Es müssen in enger Abstimmung mit dem Handel weitere Konzepte beraten werden, denn nur in Absprache mit dem Handel können Konzepte lösungsorientiert umgesetzt werden. Als Beispiel ist die Parkplatzsituation in den Kerpener Ortskernen zu nennen die dringend verbessert werden muss. (die bürgerfreundliche Gestaltung der Ortskerne muss das Ziel sein). Im Bereich ÖPNV sind trotz einiger Fortschritte immer noch Probleme feststellbar. Die Taktung des ÖPNV muss in Kooperation mit der REVG und dem Rhein-Erft-Kreis weiter verbessert werden um die Erreichbarkeit der Ortskerne auch für Ältere Menschen oder auch Jugendliche ohne Führerschein zu ermöglichen. Hier arbeiten wir mit unseren Partnern z.B. im AK ÖPNV aber auch im AK Verkehr auf Stadtebene oder auf der Kreisebene mit unseren Kollegen der Freien Wähler Rhein Erft, Kreiswählergemeinschaft zusammen um Lösung zu erarbeiten und umzusetzen.

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Die Voraussetzungen schaffen um die kassenärztliche Versorgung zu sichern (mehr zugelassene Ärzte). Nach Kerpen-City gehört eine Vollsortimenter und alles sollte fußläufig ereichbar sein. Vor allen Dingen müssen die Busse und Züge öfter fahren und besser vertaktet sein.

Dann ist die Hahnenpassage zukunftsfähig zu gestalten. Aber hier sehe schon einige Schwierigkeiten, dort etwas Vernünftiges hinzubekommen. Es sind zu viele Eigentümer unter einen Hut zu bekommen.  Fehler der Vergangenheit sind schwer zu beheben. Parkplätze sind z.B. am Rathaus ausgewiesen. Für mich gehören Autos unter die Erde um all Ihre guten Ideen, die Sie aufführen und die ich alle begrüße, auch umgetzt werden können. Tiefgarage: Einfahrt von der Kölner Str. / Ausfahrt Marienstrasse hätte man von Anfang an planen müssen. Es liegen neue Pläne zur Hahnenpassage vor. Leider bezieht man hier die Öffentlichkeit nicht mit ein. Auch hier geht es vorrangig wieder um Parkplätze.

Die Verwertung der Grundstücke der Tochtergesellschaften der Stadt dürfen nicht nur wirtschaftlich motiviert sein. Die Stadt sollte zum Wohle der Allegeinheit weiter von ihrem Vorverkaufsrecht gebrauch machen und dieses dazu nutzen, eine gemeinwohlorientierte Entwicklung zu ermöglichen.

Es müssen in enger Abstimmung mit dem Handel weitere Konzepte beraten werden, denn nur in Absprache mit dem Handel können Konzepte lösungsorientiert umgesetzt werden. Als Beispiel ist die Parkplatzsituation in den Kerpener Ortskernen zu nennen die dringend verbessert werden muss. (die bürgerfreundliche Gestaltung der Ortskerne muss das Ziel sein). Im Bereich ÖPNV sind trotz einiger Fortschritte immer noch Probleme feststellbar. Die Taktung des ÖPNV muss in Kooperation mit der REVG und dem Rhein-Erft-Kreis weiter verbessert werden um die Erreichbarkeit der Ortskerne auch für Ältere Menschen oder auch Jugendliche ohne Führerschein zu ermöglichen. Hier arbeiten wir mit unseren Partnern z.B. im AK ÖPNV aber auch im AK Verkehr auf Stadtebene oder auf der Kreisebene mit unseren Kollegen der Freien Wähler Rhein Erft, Kreiswählergemeinschaft zusammen um Lösung zu erarbeiten und umzusetzen.

Ich fordere eine deutlich höhere Taktung der Busverbindungen und vor allem auch einen Ausbau des Busnetzes, insbesondere Schnellbusse mit weniger Stationen und einem schnelleren Transport sollten als
kurzfristige Alternative eingesetzt werden. Selbstverständlich müssen die Zustiege barrierefrei sein. Um kurzfristig eine Verbesserung der Parkplatzsituation zu erreichen, setze ich auf mehr temporäre Parkplätze, auf denen eine Parkdauer von bis zu 2 Stunden zulässig ist, um in den stark frequentierten, vom Einzelhandel dominierten Bereichen dafür zu sorgen, dass Parkplätze nicht dauerhaft blockiert
werden.

Der Ausbau unserer zentralen Flächen hat hohe Priorität. Wir brauchen mehr Orte mit Verweilcharakter, insbesondere auch für die steigende Zahl älterer Menschen, die sich naturgemäß gerade im Umfeld von
Apotheken bewegen. Eine Kombination mit neuen Angeboten, etwa Abholstationen für Pakete, wird von mir ausdrücklich begrüßt.

Wichtig zur Steigerung der Lebensqualität in Kerpen ist zudem ein Zurückdrängen des subjektiven Unsicherheitsgefühls im öffentlichen Raum, vor allem durch eine erhöhte Präsenz des Ordnungsamtes, auch und gerade in Parks, Grünanlagen usw. Städtebaulich schwebt mir mit dem Projekt „Kerpen 2030“ eine Vision vor Augen, bei der es gelingt, unsere Stadt auch im Bereich Digitalisierung ganz weit nach vorne zu bringen.

 

Vor-Ort-Apotheken und Arztpraxen

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig öffentliche Vor-Ort-Apotheken und niedergelasseneArztpraxen für die qualifizierte und schnelle Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sind.
Was werden Sie unternehmen, um die Vor-Ort-Apotheken aktiv zu unterstützen?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Die oben beschriebenen Maßnahmen und Ziele unterstützen auch die Vor-Ort-Apotheken. Zur Unterstützung der Vor-Ort-Apotheken hat zudem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den ich vor wenigen Monaten in der Europaschule zu einem sehr interessanten Gespräch traf, im vergangenen Jahr einen entsprechenden Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, welcher voraussichtlich im September diesen Jahres im Bundestag beraten wird. 

Ich persönlich spreche mich sehr für diesen Entwurf aus, da er in erster Linie den Wettbewerbsnachteil zwischen dem Versandhandel aus dem Ausland zu deutschen Apotheken korrigieren soll.

Weiterhin würde ich für den Einkauf im Ort werben (nicht nur, aber auch in Apotheken) und im Rahmen des rechtlich Möglichen mich gegen einen „Wildwuchs“ weiterer Apotheken einsetzen. Nach meiner Wahrnehmung ist die Bevölkerung in Kerpen gut mit Apotheken versorgt. Damit dies auch so bleibt, ist es gerade im Sinne der finanziellen Absicherung und auch der Angebotsvielfalt erforderlich, dass die bestehenden Apotheken gut frequentiert und nicht durch zusätzliche „überflüssige“ Apotheken wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden. Darüber hinaus werde ich im Rahmen der Bestandspflege Gespräche mit den Unternehmen vor Ort (und damit auch mit den Apotheken) sowie den örtlichen Werbe - und Interessensgemeinschaften führen und dabei sehr genau zuhören, wo evtl. „der Schuh drückt“. Gemeinsam mit den Akteuren aus Politik und Verwaltung müssen wir dann sehen, wie wir trotz bestehender enger Fesseln als Haushaltsicherungskommune helfen können. 
 

Ich würde im Rahmen einer Info-Kampagne (Print und Digital) die Bevölkerung über die Ver-sorgungsmöglichkeiten mit Medikamenten aufklären. Wo finde ich die für mich am schnellsten erreichbare Apotheke, wie sind die Notdienstzeiten etc. Eine gute Aufklärung über die Versor-gungsmöglichkeiten hilft zumindest bei den Auswirkungen dieser Pandemie, um schnell die benötigten Medikamente besorgen zu können.

Hinsichtlich der Gesundheitsversorgung verändern sich laufend die Rahmenbedingungen. Für uns steht jedoch fest, dass wir der alternden Gesellschaft eine ausreichende medizinische Versorgung gegenüberstellen müssen. Hierbei ist uns der Aufbau u. a. eines Hospizes ein Anliegen. 

Wir werden die Rahmenbedingungen für Apotheken und Arztpraxen stets so gut wie möglich gestalten.

Das ist eine der Fragen die ich nur zum Teil beantworten kann, da ich nicht wie einige Kollegen lanes- und/oder bundespolitisch vernetzt bin. Deshalb kann ich in Bezug auf unsere Apotheken nur sagen, dass auch für die Erleichterungen greifen müssen, die während der Corona Pandemie auch für andere Unternehmen gelten. Natürlich weiß ich, dass eine solche Aussage nicht sehr befriedigend ist, aber ich halte nichts davon mehr scheinen zu wollen als ich sein kann. Und hier habe ich nun mal keine Möglichkeiten.


Ich Arztpraxen habe ich bereits oben Ausführungen gemacht (Büsumer Modell).

Wir suchen auch hier das Gespräch mit den einzelnen Apotheken und Praxen. Mit einigen sind wir im Gespräch und haben auch mit Anträgen einige Probleme vor Ort lösen können. Es gibt in verschiedenen Stadtteilen verschiedene Probleme, die wir, wenn wir davon Kenntnis erhalten aktiv angehen. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, ist eins unverzichtbar und das ist, dass der gemeinsame Dialog mit den Menschen vor Ort sehr wichtig ist, ohne diesen kann es nicht funktionieren.

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Vielleicht mit einer entsprechenden gemeinsamen Broschüre auf eure Vorteile aufmerksam machen: Mitmenschliche, persönliche und telefonische Erreichbarkeit / 24 x 7. / schneller als das Internet / zeitnahe Lieferungen und Notdienste / keine Engpässe, da stets Kontakt zu den Arztpraxen durch Umänderung der Stärken, Veränderung der Verpackungsgrößen und so weiter / gut zu wissen, das jemand da ist, auch nachts / Kriese oder nicht, wir sind immer da / usw.

Ich würde wie bereits geschrieben gemeinsam mit Arztpraxen und Apothekern an Konzepten zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung innerhalb der Ortsteile arbeiten. Letztlich verstehen
die Betroffenen ihre Probleme immer selbst besser.

Alles, was Sie sich wünschen! :D - Nein, aber im Ernst: Natürlich unterstütze ich die Ansiedlung von Ärzten und Apotheken mit allem, was mir möglich ist. Das wird im konkreten Einzelfall zu besprechen sein.

 

Gesundheitspolitische Schwerpunkte

Welche gesundheitspolitischen Schwerpunkte setzt Ihre Partei in folgenden Bereichen:

Prävention z. B. Sport, Vorsorgeprogramme u. a.?
Spezielle Programme für Kinder, Schulen, Senioren, benachteiligte Menschen u. a.? Aufklärungskampagnen vor Ort zum Thema Organspende, Impfungen u. a.?
Aufbau/Ausbau regionaler Strukturen, z. B. MVZ, Krankenhäuser u. a.?
Weitere Schwerpunkte?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Die Gesundheitsförderung erfolgt vor allem durch Vereinsförderung. Durch die Stärkung der Vereine wird das Angebot an Sportaktivitäten erhalten und dient der Gesundheitsförderung. 
In den Jugendzentren gibt es Programme, die sich auf gesunde Ernährung sowie Sport und Bewegung konzentrieren. Teilweise gilt das auch für die Kindergärten. In den Schulen ist das Land über die Lehrkräfte für die inhaltliche Ausgestaltung vorrangig verantwortlich. Bei Seniorinnen und Senioren bzw. Bürgerinnen und Bürgern ab 55 wird Gesundheitsförderung vor allem über das Netzwerk 55plus betrieben. Aufklärungskampagnen erfolgen anlassbezogen.  Neben der Organspende, für viele Menschen immer noch ein Tabuthema, ist auch die Blutspende ein nicht zu unterschätzendes Thema. Medizinische Versorgungszentren können zu einer weiteren Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung beitragen. Für Kerpen ist dieses Thema aber nicht trivial. 

 

Es brauchte eine globale Pandemie, um auch dem Letzten eindrücklich zu verstehen zu ge-ben, dass Gesundheitsversorgung ein Grundrecht ist, das sich niemals primär an monetären Aspekten orientieren darf.


Vor allem weil Kerpen kein Krankenhausstandort ist, ist die KerpenSPD dafür, dass im Kreis kein Krankenhaus schließen darf.


Bereits jetzt sind einzelne Angebote nur noch spärlich vertreten (Gynäkologie, Geburtenstati-on) und gemessen an unserer Einwohnerzahl gibt es nur eine zu geringe Anzahl an Kranken-hausbetten.
Dem muss entgegengewirkt werden. Die KerpenSPD spricht sich deutlich für einen Klinikver-bund im Rhein-Erft-Kreis aus. Dieser soll dafür sorgen, dass Kompetenzen zusammengelegt werden, aber die Notfallversorgung gegenüber heute qualitativ verbessert wird. Wichtige An-gebote wie eine Geburtenstation sollen so angeboten werden, dass die Fahrtzeiten für die Kerpener Bürger*innen minimal sind.


Auf Kreisebene setzen wir uns für den Aufbau einer Kinderklinik ein. Ebenso für die fach- und hausärztliche Versorgung, flächendeckend, wohnortnah und bedarfsgerecht.

Hinsichtlich der Gesundheitsversorgung verändern sich laufend die Rahmenbedingungen.
Für uns steht jedoch fest, dass wir der alternden Gesellschaft eine ausreichende medizinische Versorgung gegenüberstellen müssen. Hierbei ist uns der Aufbau u. a. eines Hospizes ein Anliegen.

Gesundheitspolitik ist nicht primär eine kommunale Aufgabe. Wir sorgen für eine Stärkung des Gesundheitsamts und verweisen ansonsten auf www.fdp-nrw.de und www.fdp.de

Familienminister Stamp und Schulministerin Gebauer machen da aus unserer Sicht einen guten Job für NRW.

Gesundheitsvorsorge ist ein wichtiges Thema das uns vom Kind sein bis ins hohe Alter begleitet.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass bereits die Kleinsten gefördert werden, z. B. durch Babyschwimmen. Spätestens jedes Grundschulkind solle schwimmen können. Hier müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden.


Die Sportvereine werden in Kerpen schon relativ gut unterstützt, aber auch hier sind noch Verbesserungen möglich. Durch die zügige weitere Umsetzung des Sportstättenplans kann hier noch viel mehr erreicht werden.


In Schulen und Jugenzentren kann auf die Kinder und Jugendlichen eingewirkt werden dass sie erkennen, es gibt auch eine Welt neben dem Computer. Durch entsprechende Angebote lernt diese Zielgruppe sehr schnell, das Bewegung nicht nur gesund ist sondern auch noch Spaß macht. 
Die ältere Generation ist durch das Netzwerk 55plus und andere speziell auf sie abgestimmte Angebot relativ gut versorgt.


Da auch auf diesem Gebiet Geld eine entscheidende Rolle spielt muss gesagt werden, dass zur Zeit und in näherer Zukunft das Schreiben von Wunschzettel oder von langen Listen von Versprechungen ein sinnloses Unterfangen sind. Was ich vor einer Wahl verspreche muss ich auch nach einer Wahl umsetzen können, sonst habe ich den Wählern etwas vorgegauckelt, wissend dass ich es sowieso nicht umsetzen kann.

Unsere Schwerpunkte sind u.a. die Förderung des Vereinssportes, denn die Vereine in Kerpen leisten durch ihre Aktivitäten eine hervorragende Präventionsarbeit für uns. Ob Fußballvereine oder auch Sport, Schwimm- und Turnvereine müssen mehr Unterstützung erhalten. Denn die Arbeit die hier für Kinder, Jugendliche aber auch Senioreninnen und Senioren geleistet wird ist sehr wichtig. Diese Arbeit ist ein Teilstück im Gesamtbereich von Gesundheit- und Präventionsbemühungen vor Ort.

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Schwimmunterricht an alllen Schulen. Frühschwimmen wieder einführen. Aufklärung adipöse Kinder + Ernährungsaufklärung (Eltern) mehr Sport betreiben (Vereine).

Schwerpunktkliniken im Kreis, vor Ort, bleiben. Das ist aber wohl Sache der Gesundheitsämter.

Wir werden ein wachsames Auge darauf haben, das Damokles-Schwert der Krankenhausschließungen vom Rhein-Erft-Kreis fern zu halten. Mit den ganzen anhängenden Systemen haben wir hier ein sehr gut funktionierendes System, das mit mehreren kleineren Häusern eine nahe Versorgung für alle ermöglicht. Der Rettungsdienst wird hierdurch schmal gehalten und Patienten brauchen keine langen Wege im Notfall in Kauf zu nehmen.
Die Schließung auch nur einer der Kliniken wäre eine herbe Belastung des Rettungsdienstes und natürlich für die zeitnahe Versorgung der Patienten, beispielsweise bei einem Herzinfarkt, wo gesundheitliche Einschränkungen durch Zeitverzug entstehen werden.

In der Aufklärung beteiligen wir uns regelmäßig an Aktionen des Deutschen Rates zur Wiederbelebung, leider sind diese Aktionen überwiegend im Kölner Raum. Wir streben an, solche Aktionen als zusätzliches Angebot in den Rhein-Erft-Kreis zu ziehen. Hier sehen wir in der kommenden Legislatur
enormen Handlungsbedarf, der auch sicher durch den Kreistag oder in den einzelnen Stadträten umzusetzen ist. Es ist ein Fernziel unserer Mitglieder die Unterrichtung der Ersten Hilfe in die Schulen zu bekommen, leider stoßen wir hier auf Widerstand in der Landespolitik, in der wir nicht vertreten sind. Lokal versuchen wir aber bei den einzelnen Schulleitungen deren Engagement zu starten.

Beim Punkt "Prävention" oder auch "Gesundheitsvorsorge" befürchten wir eine weitere Schließung der Turnhallen und Schwimmbädern. Ein Ausbau ist mit Sicherheit zu begrüßen, vorrangig sind aber lokal einige Turnhallen und Schwimmbäder mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, da vielfach ein Investitionsstau festzustellen ist. Hier müssen wir den Verwaltungen auf den Nerv fühlen und politisch für entsprechende Mittel kämpfen. Dabei gilt es auch, mal um die Ecken zu denken: Müssen die finanziellen Mittel immer von der Stadt gestellt werden? Es gibt in Deutschland bereits heute mehrere Kommunen, die beispielsweise mittels Crowdfunding die Sanierung von Schulen und anderen Liegenschaften finanzieren konnten. Finanzierungsalternativen wie Crowdfunding als Mittel zur Stadtentwicklung sollten also geprüft werden. Ein weiterer, interessanter Ansatz könnte es sein, beispielsweise Turnhallen an Vereine zu vermieten, die sich dann um die Bewirtschaftung kümmern. Wieso sollten städtische Gebäude in die Hand privater Investoren gegeben werden, wieso nicht an "Experten".

Dort, wo wir agieren können, werden wir uns im Sinne des Verbrauchers einsetzen.

Zunächst möchte ich betonen, dass bei der Bürgermeisterwahl meine Standpunkte entscheidend sind und nicht die meiner Partei, es ist eine
Personenwahl, bei der die Parteizugehörigkeit in den Hintergrund rückt.

Da ohnehin zu meinen Kernthemen die Verbesserung von Angeboten für junge Menschen gehört, ist natürlich auch der Ausbau von Sportmöglichkeiten, sowie die Unterstützung entsprechender Vereine ein wichtiger Baustein meiner Agenda. Auch das Zusammenbringen von alten und
jungen Menschen ist mir ein wichtiges Anliegen. Einfluss auf den Schulunterricht habe ich in Kerpen als Bürgermeister leider wenig, das ist schließlich Ländersache, aber ich spreche mich dafür aus, an allen Schulen zu Beginn das Deutschlandlied in allen drei Strophen zu
singen, um ein verbessertes Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen. So werden wir es nach der Wahl auch bei den städtischen Gremien einführen.

 

Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei teils lebenswichtigen Arzneimitteln sind kein Problem der letzten Monate.
Sie haben sich während der Corona-Pandemie aber weiter verschärft.
Für welche konkreten Maßnahmen (z. B. die Verlagerung der Produktion nach Europa, verpflichtende Lager-Mindestmengen bei Herstellern, Neugestaltung der Rabattverträge) setzen Sie sich bei den Bundestagsabgeordneten Ihrer Partei ein?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Lieferengpässe haben viele Ursachen und können durch äußere und innere Einflüsse entstehen. Eine generelle Bevorratung für alle ist allerdings aufwändig und womöglich ineffizient. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) steht in engem Austausch mit den für die Überwachung des Arzneimittelverkehrs zuständigen Landesbehörden, um eventuelle Lieferengpässe festzustellen und im Einzelfall bei Großhändlern und Herstellern eine Lagerung von Mindestmengen anordnen zu können. Zu Anfang der Corona-Pandemie hatte das BfArM eine Höchstgrenze bei der Lagerung von Arzneimitteln festgelegt, da durch die zu hohe Bevorratung stellenweise Lieferengpässe aufgetreten sind. Es folgten weitere Anordnungen des BfArM in vielen Bereichen. Hierzu gehören auch die jüngst geäußerten Forderungen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zur Verlagerung der Arzneimittelproduktion nach Europa durch Schaffung finanzieller Anreize. Zu dem Thema können sich Interessierte übrigens auf der Plattform „EU Survey“ bis zum 15. September einbringen.

Bei allen Entscheidungen bleibt zunächst abzuwarten, inwieweit sich diese bis zum Ende der Corona-Pandemie geltenden Anordnungen und Maßnahmen als praxistauglich erweisen und womöglich auch über diesen Zeitpunkt hinaus gelten werden. Es haben sich bereits in anderen Lebensbereichen andere Herangehensweisen und praktische Veränderungen ergeben, die lediglich als Reaktion auf die derzeitige Krise folgten. 

Klar ist jedoch, dass sich bei der Arzneimittelversorgung etwas ändern muss. Niemand sollte bei der Versorgung mit dringend benötigten Arzneimitteln Schwierigkeiten erleben, sodass ich den Ausgang der jetzigen Situation und die für die zweite Jahreshälfte angesetzten Beratungen auf EU-Ebene scharf beobachten werde und dann gegebenenfalls auf die Abgeordneten – nicht nur die meiner Partei – der Landes- und Bundesebene zugehe und auf eine praxistauglichere Lösung hinwirke. Zu den im Betreff genannten und auch zu anderen gesundheitspolitischen Themen bin ich mit unserem Bundestagsabgeordneten Georg Kippels (CDU), der in der Gesundheitspolitik einen seiner Schwerpunkte gelegt hat, im ständigen Austausch. Mich persönlich freut auch, dass er sich maßgeblich für die Einrichtung eines Unterausschusses „Globale Gesundheit“ eingesetzt hat, der die Ressorts Gesundheit, Entwicklung, Forschung und Wissenschaft miteinander verbindet. 
 

Die globale Pandemie wirkt wie ein Brennglas, sodass sich schon bestehende Probleme nun deutlich stärker zeigen. Es war ein großer Fehler, bei Schlüsselindustrien nur auf den freien Markt und Globalisierung zu setzen. Wir brauchen in Deutschland und Europa nicht nur das Know-How, sondern auch eigene Produktionen. In einem Bericht las ich letztens folgenden Satz: „Bei einem Konflikt mit China oder einem anderen Land werden keine Bomben mehr fallen, sie werden uns einfach keine Antibiotika mehr liefern.“ Dies hat mich sehr nachdenklich gemacht und mir deutlich gezeigt, dass wir uns bei der Medikamentenproduktion nicht auf andere Länder allein verlassen dürfen. Diese Forderung hat die SPD Kerpen an den Bund gerichtet.

Hinsichtlich der Gesundheitsversorgung verändern sich laufend die Rahmenbedingungen.
Für uns steht jedoch fest, dass wir der alternden Gesellschaft eine ausreichende medizinische Versorgung gegenüberstellen müssen. Hierbei ist uns der Aufbau u. a. eines Hospizes ein Anliegen.

Wir werden uns aus nationalem Interesse für eine Rückverlegung der Produktion wichtiger Arzneimittel nach Europa einsetzen.

Diese Frage kann ich seriös nicht beantworten. Als Kommunalpolitiker der nur und ausschließlich in Kerpen tätig ist habe ich keinerlei Möglichkeiten hier Einfluss zu nehmen. Ihnen hier etwas anderes zu erzählen wäre im höchsten Maße unseriös.

Als kommunale Wählergemeinschaft muss man andere Wege gehen


Obwohl wir als kommunale Wählergemeinschaft in NRW keine Bundestagsabgeordneten oder Landtagsabgeordneten haben, sind wir natürlich in Kontakt mit verschiedenen Abgeordneten. Insbesondere mit unseren bayerischen Kollegen hier u.a. mit unserem Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger (stv. Ministerpräsident Bayern) aber auch mit den Abgeordneten der Parteien wie z.B. Frank Rock (CDU-Landtagsabgeordneter für Kerpen) um hier die Anregungen oder Hinweise der örtlichen Apotheken oder Praxen weiterzugeben. Dieser Austausch mit unseren Kollegen oder den Kollegen aus den anderen Parteien funktioniert gut und wir konnten schon einige Hinweise weitergeben (u.a. Verlagerung der Produktion von Schutzkleidung nach Europa hier am Beispiel von Bayern).

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Statt Monopol von Bayer und Monsanto  (Planzengift und Saatgut) lieber Produktion von Medikamenten in Deutschland, diese hier sichern und auch lagern.

Die Piratenpartei hat keine Bundestagsabgeordneten, jedoch ist die Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln Teil gesellschaftlicher Resilienz, die gerade die kommunale Ebene als Kernaufgabe begreifen muss. Ich setze mich auf Kreisebene daher für den Aufbau einer Reserve der wichtigsten und gängisten Medikamente ein, die dezentral durch die Apotheken vorgehalten werden soll.

Die Zukunft ist regional! Die Globalisierung hat endgültig ausgedient, wir müssen lokale Standorte stärken und dafür sorgen, dass sämtliche lebensnotwendige Produkte in unserem Land hergestellt werden. In dieser Regionalisierung wird die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes liegen.
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass selbst innerhalb von Europa jedes Volk zuerst an sich denkt. Denken wir endlich an uns!

 

Zentrales Projekt

Welches Projekt würden Sie für Kerpen nach der Wahl als allererstes umsetzen?

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Als einziger Kandidat, der bereits das Bürgermeisteramt bekleidet, ist dies eine schwierige Frage, da ich bereits an der Umsetzung vieler für die Stadt und für mich wichtigen Projekte intensiv mit einer leistungsfähigen Stadtverwaltung arbeite und diese konsequent fortführen möchte. Hierzu gehören auch die zuvor genannten Projekte.

Daher hebe ich an dieser Stelle lediglich exemplarisch folgende Projekte hervor: 
Nach der Wiederwahl werde ich die Realisierung der Förderprojekte der „SpeicherStadtKerpen“ durch weitere Qualifizierung beschleunigen und frühestmöglich mit der Umsetzung der Projekte beginnen, da diese aufgrund der bevorstehenden Veränderungen durch den Strukturwandel für die Kolpingstadt Kerpen und ihre Bürgerinnen und Bürger eine große Umstellung mit zahlreichen Herausforderungen darstellt, gleichzeitig jedoch viele Chancen und Entwicklungspotenziale bietet. Bei der Umsetzung dieser Projekte möchte ich in den nächsten Jahren weiter „Steuermann“ dieser Stadt sein und sie in die richtige Richtung leiten. 


Die „SpeicherStadtKerpen“ in der zukünftigen „EnergieLandschaft Rheinisches Revier“ schafft und erhält Beschäftigung durch die Erzeugung, Speicherung und vor allem Veredelung erneuerbarer Energie. Sie möchte in den klassischen Stadtentwicklungsbereichen Wohnen, Gewerbe, Mobilität und Landschaft mit dieser Strategie Vorbild für den zukünftigen Typus der innovativen, umsetzungsstarken und prosperierenden Revierkommune werden.

Mit der neu eingerichteten Stabsstelle Strukturmanagement und der Aufnahme der Förderprojekte in das Förderprogramm sind wir nun an dem Punkt, um mit den am Strukturwandel Beteiligten in Gespräche zu gehen, konkrete Vereinbarungen zu treffen und so den Weg der Kolpingstadt Kerpen durch den bevorstehenden Wandel für die Zukunft zu ebnen.  Hierzu gehört auch das leistungsfähige städtische Fördermittelmanagement, das im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Förderprojekte weiter ausgebaut werden soll. Gerade bei den Projekten, die die Stadt mit Blick auf die aktuellen und auf die künftigen Förderkulissen realisieren möchte, ist der Fokus auf realistische, praxisnahe Vorhaben zu richten, bei der in großer Zahl attraktive Arbeitsplätze geschaffen und Wertschöpfungsketten vor Ort entwickelt werden. Hierzu bedarf es auch einer intensiven Abstimmung mit den anderen Kommunen im Rheinischen Revier, um gemeinsame Stärken zu nutzen, interkommunal zu handeln und dabei „Wildwuchs“ bzw. kommunalen Egoismus zu vermeiden. Kerpen gelingt gemeinsam – wie wir in Kerpen vielfach gerne und zutreffend sagen. Das gilt auch für die interkommunale Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Strukturwandels. Außerhalb des Strukturwandels möchte ich diese bereits gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit z.B. mit Elsdorf und mit der Gemeinde Merzenich sowie weiteren Nachbarkommunen weiter ausbauen.

Auch der weitere Ausbau der Bildungsinfrastruktur im Bereich der Kindergärten und Schulen (unter anderem mit dem Neubau der Europaschule, dem Bau der dritten Grundschule, dem Neubau der Albert-Schweizer-Schule und zahlreichen Erweiterungsbauten an den anderen Schulen) sind mir ein Herzensanliegen. Hier würde ich im Sinne der CDU mich intensiv namentlich für folgende Maßnahmen einsetzen:

  • Schnelle Umsetzung des Digitalpaktes in den Schulen. 

  • Neubau Europagymnasium mit Sportstätten, die multifunktional genutzt werden. 

  • Neubau von Grundschule in Sindorf und Brüggen. Dort mit multifunktionaler Nutzung für Vereine und Jugendzentrum. 

  • Fortführung der Sanierungen und Erweiterungen im Schulbereich. 

  • Weiterer bedarfsgerechter Ausbau von Kindergartenplätzen, damit für alle Kinder ein Platz zur Verfügung steht. 

  • Unterstützung von Modellprojekten mit gemeinsamen Einrichtungen für Kindergarten und Seniorenwohnungen. 

  • Weitere bedarfsorientierte Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kindergärten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

  • Fortführung der dezentralen Kinder- und Jugendarbeit mit Jugendzentren in allen Stadtteilen. 

  • Flächendeckende Internetverfügbarkeit mit 5G. 

Für den Ortsteil Kerpen gibt es für mich 2 Projekte, die als allererstes umgesetzt werden müssen: Die Umgestaltung der Hahnenpassage und die Verlegung des Sportplatzes. Eine verbesserte Qualität des Bereiches der Hahnenpassage sorgt für eine Innenstadtbelebung und stärkt unsere ansässigen Geschäfte. Für den Verein Blau-Weiss Kerpen muss endlich die Möglichkeit gegeben werden, mit anderen Sportstätten mithalten zu können. Denn der Verein soll weiterhin seine gute Vereinsarbeit für hunderte Mitglieder leisten können und im sportlichen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben. 

Der neue Stadtrat muss sich zunächst für eine zukunftsweisende Leitentscheidung der Landesregierung zum Kohleausstieg einsetzen. Diese soll im Herbst dieses Jahrs erfolgen.
Davon hängen wichtige Projekte für die zukünftige Entwicklung einer prosperierenden Stadt ab.

Das zentrale Projekt in Kerpen ist auch für die Liberalen die Gestaltung des Strukturwandels nach der Kohle. Wir wollen dabei für einen soliden Haushalt und möglichst geringe Belastungen für Bürger und Unternehmen sorgen.

Bereits 2005 habe ich ein umfassendes Entschuldungskonzept für Kerpen vorgelegt. Leider ist bei den anderen Ratspartei so gut wie keine Bereitschaft vorhanden gewesen und ist es bis heute nicht, sich dieses Thema ernsthaft anzunehmen. Wer heute behauptet er habe an der Sanierung des  Haushalts mitgewirkt, erzählt nicht die Wahrheit. Es gab in den letzten Jahren keinen einzigen politischen Beschluss der signifikant zur Senkung der Kerpener Schulden beigetragen hat. Wenn hier in den letzten Jahren etwas geschehen ist, so ist das ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit des Kämmerers zu verdanken.


Deshalb wird mein zentrales Anliegen der Schuldenabbau sein und bleiben. Daneben würde ich als erstes Projekt für Kerpen gerne den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, die Sanierung der Schulen und den Neubau notwendiger neuer Schulen vorantreiben. Gleichberechtigt daneben würde ich eine verbindliche Quote öffentlich geförderten Wohnraums durchsetzen damit Wohnen in Kerpen bezahlbar bleibt. Auch dies wäre ein Beitrag zur Steigerung der Attwraktivität unserer Stadt und der Lebensqualität in ihr.

Krise zeigt Schwachstellen auch in der Kolpingstadt Kerpen


Die Corona Krise hat einige Schwachstellen auch bei uns in Kerpen gezeigt. Ein wichtiger Punkt ist die Bildungsinfrastruktur in Kerpen, hier insbesondere nicht nur geeignete Räumlichkeiten /Gebäude, sondern natürlich auch die Digitalisierung insgesamt. Wir müssen hier im Sinne unserer Kinder aktiver werden und die Kitas /Schulen auf das Niveau von 2020 bringen um auch die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher und Lehrerinnen und Lehrer besser zu unterstützen. Dieses Thema hat Priorität bei uns!

Norbert Schlömer

- Parteilos -

Den Sportplatzbau am Gymnasium vorziehen. Dann regelmäßige Treffen mit den Interessengemeinschaften der einzelnen Ortsteile einführen.

Erstes und zentrales Projekt der Piratenpartei in Kerpen wäre die Einsetzung von Bezirksräten anstelle der OrtsvorsteherInnen. Kerpen gelingt gemeinsam ist für uns keine Floskel. Alle werden beteiligt, alle sind in der Verantwortung.

Für mich steht das Projekt „Kerpen 2030“ an erster Stelle. Ich möchte die Stadt ins 21. Jahrhundert bringen und vor allem beim Thema Digitalisierung in NRW ganz vorne dabei sein. Weiterhin plane ich, den lokalen Einzelhandel zu stärken und der Zentralisierung auf wenige, große Einkaufszentren entgegenzuwirken. Zu einer funktionierenden Stadt gehören belebte Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen. Untrennbar mit der Digitalisierung ist auch eine Modernisierung des Verkehrs verbunden, vor allem durch einen Ausbau von Angeboten im ÖPNV und somit einer stärkeren Einbindung junger Menschen. „Kerpen 2030“ heißt aber auch, mehr (Lokal-)Patriotismus wagen. Wir müssen positiv in die Zukunft schauen und sollten stolz auf unsere Stadt sein!

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